Hamburg Hafen Fotos Galerie & Kamera Wissen

Kameraeinstellungen & Grundlagen zur Fotografie


Meine erste Empfehlung ist es, einfach mal den Adobe-RGB-Farbraum in der Kamerasoftware einstellen. Denn meist ist die Werkseinstellung sRGB. Nach dem nächstem Fotoshooting werden Sie dann positiv überrascht sein, war dieser vorher auf sRGB eingestellt. Die Bildfarben erscheinen nun viel schöner und farbechter, hinblicklich der nicht digitalisierten Wirklichkeit.


Vorab eine recht komplizierte Definition, welche Sie zumindest im Hinterkopf behalten sollten:

Ein ICC-Profil ist ein genormter Datensatz, der den Farbraum eines Farbeingabe -oder Farbwiedergabegeräts, z. B. Monitor, Drucker, Scanner etc. beschreibt.
 

<< Neues Bild mit Text >>
 



Eigenschaften und Empfehlung zu den Arbeits-Farbraum-Profilen.


sRGB ist ein Arbeitsfarbraum für Bildschirm-Medien. Er ist besonders geeignet für Internet und Multimedia-Anwendungen.

AdobeRGB 1998 wenn der Schwerpunkt in der Photographischen Datenverarbeitung mit additiven Farbsystemen überwiegt.




Verwenden Sie den eciRGBv10. Dieser modifizierte Arbeitsfarbraum ist für die Ausarbeitung von Bildmaterial für den Druck sehr gut geeignet und hat sich in Mitteleuropa auf breiter Basis durchgesetzt.

ECI-RGB ein empfohlener Arbeitsfarbraum für die Druckvorstufe und kommt auch den Tiefenzeichnungs-gebahren im Offset/Tiefdruck positiv entgegen.


Lstar-RGB-v4 L* ist der Kompromiss aus dem ECI-RGB Farbraum, der den druckbaren Farbraum besser abdeckt als der AdobeRGB 1998 Farbraum. Er reduziert positiv Artefakte wie z.B. Tonwertabrisse und Farbkipper in den Tertiärfarben.

ICC ist hier die Abkürzung für das International Color Consortium, ein Zusammenschluss vieler
Hersteller von
Grafik, Bildbearbeitungs und Layoutprogrammen, 1993 gegründet mit der Absicht, eine Vereinheitlichung von Farbmanagement-systemen zu erzielen.

Um dieses zukünftig im Augenmerk zu trainieren, rufen Sie sich hin und wieder einfach die folgende Grafik ins Gedächtnis zurück. Dazu Ihren Fokus auf die dreidimensionalen sRGB -und dem Adobe RGB Farbraum richten.

Denn mit diesen beiden Arbeitsfarbräumen werden Sie am meisten konfrontiert, wenn es um eine professionellere Fotografie (Kamerakauf) und um die Printausgabe Ihrer Fotos in Museumsqualität gehen soll.

S-RGB ist der kleinere Farbraum und kann nicht so viele
Farben darstellen. Deswegen wird dieser bei den Fotografien, welche über eine Internetseite abgebildet werden, verwendet.

Adobe RGB 1998 hingegen, wird verwendet wenn Fotografien gedruckt beziehungsweise Abzüge, erstellt werden.

 

Farbräume via Hardware und Software


Die technischen Komponenten, aus denen Ihr Smartphone oder Ihr Computer besteht, nennen sich Hardware (Eisenwaren). Dazu gehören alle Bauteile, die im PC oder Laptop verbaut sind und auf elektronische oder mechanische Impulse reagieren. Auch Peripheriegeräte wie Drucker, Tastaturen und 
USB-Sticks sind Komponenten der Hardware.

Eine Software wird erst nachträglich auf den Komponenten installiert. Diese bestimmt dann, was ein softwaregesteuertes Gerät ausführen wird/kann.

Farbräume zu verstehen ist eine elementare Grundlage für schönere Fotos.

 

In meiner Ausbildung zum Lithografen war ein Farbbuch eine Art Farbbibel. Ein Farbatlas um Farben Prozent genau für den Offsetdruck zu bestimmen (CMYK)*. Stimmten die erstellten Werte für ein Foto (Lithografie) nicht für den Druck, da konnte schon mal eine grüne Wiese im Andruck auf Papier (Druckmaschine) Rot werden. Für Interessierte, um diesen Umfang über Farben zu erahnen, habe ich den folgenden Link gesetzt. Für mich immer wieder faszinierend.



Wenn Ihre Fotofarben mit einem Drucker oder an Ihrem Monitor nicht korrekt wieder gegeben werden, liegt dies meist an einem unzureichenden, oder nicht korrekten, abgestimmten und implantiertem Farbprofils.
 


 



Die fachliche Definition ist die folgende: Das implantierte Farbprofil  liegt außerhalbdes Gamut ihrer Hardware (Drucker Monitor) und wurde je nach der Art der Farb-übertragung vom Rendering intent derart verschoben, dass es das Original Foto
nicht richtig darstellen wird.

Diesen Vorgang nennt man Gamut-Mapping. Zu einer richtigen Farbübertragung muss dazu das korrekte Farbprofil hinterlegt sein (Farbraum-Transformation).

Ob für den Profi oder den Laien. Um das notwendige Farbmanagement zu verstehen braucht es etwas aufmerksame Zeit und Lernwiederholung. 


Das International Color Consortium (ICC). Ist ein Zusammenschluss vieler Hersteller von Grafik-, Bild-bearbeitungs- und Layoutprogrammen. Mit der Absicht, eine Vereinheitlichung von Farbmanagementsystemen zu erzielen. Im folgenden Link können Sie sich fast alle Profile für ihre Software oder Hardware umsonst runter laden.

Grundlagen Fotografie Farbmanagement Kameraeinstellungen


So viele unterschiedliche Raw-Konverter und Kamerasysteme es gibt, so unterschiedlich sind auch die Farbanmutungen und die Qualität der digitalen Daten.

Sie als Fotograf stehen vor der Wahl den richtigen Weg bei der Entwicklung Ihres digitalen Negativs zu finden.

Farbübertragung und Farbbetrachtung Ihrer Fotos

 

Beim beschneiden Ihrer Fotos das Farbmanagement beachten (Grundeinstellung der Software).

Als es noch nicht möglich war, ein Raw (Negativ) selbst zu entwickeln, übernahm die Kamerasoftware
diese Aufgabe. Mit guten oder weniger guten Farbergebnissen.

Daran hat sich fast nichts verändert. Denn die Vielzahl der möglichen Einstellungs-Parameter vor der Entwicklung zu einem Tiff oder einer JPEG- Datei kann weiterhin zu "Farbunfällen" führen, wenn Sie dies nicht im Vorfeld im Auge behalten werden (unbunte, extrem bunte oder Zeichnungsverluste in Ihren Fotos).
 
Hierfür sind meist viele Faktoren mit verantwortlich: unkorrektes Farbmanagement, eine unsachgemäße Einstellung an Ihrer Kamera. Oder beim öffnen Ihrer Fotos in einem Bildbearbeitungsprogramm.

Denn überprüfen Sie dort nicht vorher die Grundeinstellungen zum überführen der Kamerabilder aus der Kamera in das Bearbeitungsprogramm verlieren Sie die Farbkontrolle über die ursprünglichen Bildfarben.

Selbst wenn Sie damit nur Ihre Fotos beschneiden wollten.

<< Neues Bild mit Text >>



Die Grundeinstellungen in der Kamerasoftware beachten

Sie haben in den Programmen nicht viele Möglichkeiten im Farbmanagement etwas
falsch oder richtig einzustellen, wenn Sie Ihre Fotos im RAW-Format (Negativ) selbst entwickeln möchten. Den wichtigsten Parameter den sie beachten sollten, ist der Farbraum mit dem sie Ihre Datei entwickeln.



Denn ein Farbraum ist dafür verantwortlich wie die Farben verrechnet werden sollen, wenn Ihr Foto zu einem Tiff oder Jpeg entwickelt wird. Einmal ausgewählt begleitet er Ihr Bild bis zum Fotoabzug, oder zu seiner Verwendung auf Ihrer Webseite. Hierfür benötigt Ihre Bilddatei den sRGB-Farbraum, da Monitore in aller Art, weniger Farben darstellen können.

Bis auf ein paar wenige Kamerasysteme bieten Kamerahersteller eine Auswahl von Farbräumen an, welche Sie grundsätzlich mit der Kamerasoftware "richtig einstellen können", bevor Sie auf den Auslöser betätigen.

Eine Empfehlung für den richtigen Arbeitsfarbraum gibt es nicht. Der eine macht das Bild bunter der andere Farbraum das Bild etwas rötlicher. Der dritte oder vierte das Bild ungesättigter.

Meine Empfehlung ist der Adobe-RGB Arbeitsfarbraum. Da dieser am ehesten alle weiteren Aufbereitungen für eine visuelle korrekte Ausgabe (Farbdarstellung) eines Fotos unterstützt.

Dies liegt daran, dass dieser Farbraum größer ist als der des sRGB Farbraums. Und eine Reduzierung von vielen Farben (großer Farbraum Adobe-RGB-1998), auf weniger Farben den sRGB (Hardware Monitore) ist der qualitative bessere Weg.



Farbmanagement via Bildbearbeitungsprogramme

Das Farbmanagement ist eine Symbiose zwischen den gewählten Farbeinstellungen eines Kamerasystems und dem externen Rawkonverter Programm, wenn Sie Ihre Fotos schließlich selbst entwickeln wollen.

Parabeln rot, grün, blaues Licht. Schnittfläche Cyan, Magenta, Gelb.

 

Die additive und die subtraktive Farbmischung

Anders farbiges Licht ergeben anders farbige Körper.


Bei der additiven Farbmischung werden Farbreize hinzugefügt (addiert) um anschließend eine neue Farbwirkung im Auge, beziehungsweise im Gehirn, zu bewirken. Die additive Farbmischung findet mit den Primärfarben der additiven Farbmischung Rot, Grün und Blau (RGB) statt. Als Farbquelle dient farbiges Licht (Sichtbares Licht-Spektrum).


Bei der subtraktiven Farbmischung hingegen werden physikalisch Farben zusammengemischt. Auch hier verändert sich das Lichtspektrum, jedoch wird die Menge an Licht, die reflektiert wird, immer weniger. Als Grundlage für die subtraktive Farbmischung dienen die Primärfarben, der subtraktiven Farbmischung Cyan, Magenta, und Gelb.

Colourparts Farbkreis


Heute haben wir den 04.04.2019

Diese Seite wird von mir immer weiter bestückt. Es geht dann weiter mit der additiven und subtraktiven Farbmischung. Wenn Ihr jedoch schon vorher ungedultig seit, empfehle ich das kleine Buch "4 Farben 1 Bild" von Mattias Nyman.

Ich hoffe die Idee gefällt, dass ich mein Wissen als gelernter Lithograf weiter geben möchte. Schaut einfach öfters vorbei, denn diese Seite wird weiter bestückt, sobald es mir meine doch begrenzte Zeit erlaubt. Und wenn es Euch gefällt dann würde ich mich sehr darüber freuen, wenn Ihr meine Seite an Freunde und interessierte teilt. Herzliche Grüße Uwe Fesel comming soon...

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Hamburg Hafen Kunst Fotos von Uwe Fesel Colourpart

Anrufen

E-Mail

Anfahrt