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Fotospots und Sehenswürdigkeiten im Hamburger Hafen

Fotospots und Sehenswürdigkeiten im Hamburger Hafen

Begleiten Sie mich auf meinem Fotospaziergang zu den reizvollen Fotospots und Sehenswürdigkeiten im Hamburger Hafen - Bilder von der historischen Speicherstadt bis zum Elbstrand in Oevelgönne.

 

Auf meiner Fototour zeige ich Ihnen meine schönsten Motive entlang des Hamburger Hafens mit interessanten Hintergrundinformationen.

 

Ihr Uwe Fesel
 

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Das Wasserschloss in der historischen Speicherstadt Hamburg
 

Das Wasserschloss in der Speicherstadt

 

Beginnen wir unseren Fotospaziergang am Wasserschloss in der Hamburger Speicherstadt. Das historische, denkmalgeschützte Gebäude liegt sehr malerisch am Zusammenfluss von zwei Fleeten. Ursprünglich war es Unterkunft und Werkstatt für die Windenwärter der hydraulischen Speicherwinden, mit denen sämtliche Waren in die Lagerböden der Speicher gezogen wurden.

Es ist eines der ältesten Bauwerke der Speicherstadt und ein sehr beliebter Fotospot für Fotografen. Im Erdgeschoss des auch liebevoll genannten Wasserschlösschens befindet sich ein Gastronomiebetrieb.

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Die Hamburger Speicherstadt UNESCO -Weltkulturerbe
 

Die Hamburger Speicherstadt

 

Die Speicherstadt gehört seit 2015 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Diese Sehenswürdigkeit sollte man bei einem Besuch in Hamburg auf jeden Fall besichtigen. In den letzten Jahren haben sich in den Gebäuden der Speicherstadt viele Werbeagenturen, Verlage, Gastronomiebetriebe, Museen und Ausstellungen angesiedelt. Aber auch heute werden Teile der Speicherstadt noch in ihrer ursprünglichen Funktion als Warenlager genutzt.

 

Für rund 40 Teppichhändler ist die Hamburger Speicherstadt nach wie vor Sitz und Umschlagplatz für kostbare Orientteppiche, die von der Hansestadt aus bundesweit und in den europäischen Markt geliefert werden. Diese Aufnahme zeigt ein Teppichbündel, das wie vor 100 Jahren außen am Speicher über eine Winde nach oben zur Öffnung des Lagerbodens gezogen wird.

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Fleetschlösschen in der Speicherstadt

 

Das Fleetschlösschen in der Speicherstadt

 

Neben dem Wasserschlösschen ist das Fleetschlösschen ein weiterer beliebter Fotospot in der Hamburger Speicherstadt.

Das im neugotischen Stil errichtete Gebäude liegt an der Kreuzung St. Annen und Brooktorkai und zählt seit 2015 ebenfalls zum Weltkulturerbe.


Es steht direkt am Fleet auf dem ehemaligen Gebiet der St.-Annen-Kapelle und hat einen Wasserzugang über eine Treppe auf der Rückseite des Gebäudes. Seit Ende des 19. Jahrhunderts hatte das Gebäude im Lauf der Zeit bis zur heutigen Nutzung als Café die unterschiedlichsten Funktionen: Toilettenhäuschen, Kaffeeklappe, Brandwache der Feuerwehr und Dienstgebäude des Zolls.

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Schiffsschraube vor dem Internationalen Maritimen Museums Hamburg
 

Das Internationale Maritime Museum Hamburg (IMMH)

Wenn man am Fleetschloss die Straße überquert und Richtung Elbe geht, sieht man bereits von Weitem das Gebäude des Kaispeichers B, der 1879 fertig gestellt wurde und somit der älteste Speicher Hamburgs ist.

 

Seit 2008 ist hier der Sitz des Internationalen Maritimen Museums Hamburg (IMMH), das von Professor Peter Tamm gegründet wurde. Auf 9 Ausstellungs-Decks macht die weltweit größte Privatsammlung Miniaturmodelle, Gemälde, Grafiken, Aquarelle und viele weitere Exponate zur Schifffahrtsgeschichte der Öffentlichkeit zugänglich. Vor dem Eingang des Museums befindet sich unter anderem eine riesige Schiffschraube, die im Bild oben zu sehen ist.

 

Drei meiner Werke sind im Foyer des Museums (Erdgeschoss, Fachbuchhandlung Wede) dauerhaft ausgestellt.

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Deutsches Zollmuseum im Hamburger Hafen
 

Das Deutsche Zollmuseum

 

Ein weiteres interessantes Museum in der Speicherstadt ist das Deutsche Zollmuseum. Es ist im ehemaligen Zollamt am Zollkanal hinter der Kornhausbrücke untergebracht.

 

Bis1985 wurden hier Waren aller Art vom Zoll abgefertigt. Die Grenze des Hamburger Freihafens verlief direkt hinter dem Zollgebäude. Nach der Einstellung der Zollarbeit wurde 1992 das Deutsche Zollmuseum mit interessanten Exponaten und historischen Ausstellungen zur Zollgeschichte in diesem Gebäude eröffnet. Vor dem Museum im Zollkanal liegt das ehemalige Zollschiff Oldenburg vor Anker.

 

Ein Besuch des Museums vermittelt einen Einblick in die vielseitige Arbeit und die Geschichte des Zolls bis zur Gegenwart. Im Erdgeschoss sind Exponate zu den Verstecken von Schmuggelware und Markenfälschungen ausgestellt.

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An den Marco Polo Terrassen in der Hafencity
 

Die Marco Polo Terrassen in der HafenCity

 

Mein Weg führt uns weiter durch die HafenCity, in deren Zentrum die Marco Polo Terrassen liegen. Von diesem Fotospot aus hat man einen schönen Ausblick auf den Grasbrook-Hafen. Die nach dem gleichnamigen Seefahrer und Entdecker benannten Terrassen wurden aufwändig gestaltet und laden mit vielen Sitzgelegenheiten zum Entspannen ein.

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Blick von den Magellan-Terrassen in den Sandtorhafen mit historischen Schiffen
 

Die Magellan-Terrassen und der Sandtorhafen


Eine weitere Location in der HafenCity, die nach einem Entdecker benannt ist, sind die Magellan-Terrassen. Von hier aus blickt man in den Sandtorhafen, der heute als Liegeplatz für historische Schiffe dient und unterschiedliche Schiffstypen beherbergt – Segelschiffe, Fischkutter, Dampfschiffe, etc. Der Eingang des Sandtorhafens liegt zwischen Elbphilharmonie und Kehrwiderspitze.

 

Die Stiftung Hamburg Maritim unterstützt diesen Traditionsschiffhafen, der mit Hilfe von ehrenamtlichen Hafenmeistern verwaltet wird. 1866 eröffnet war dieser Hafen damals das erste künstlich geschaffene Hafenbecken Hamburgs. Mit einem innovativen Technik- und Logistikkonzept konnten hier Schiffe erstmals längsseits anlegen und von dampfbetriebenen Kränen in die Kaischuppen, auf Pferdefuhrwerke oder Züge entladen werden.

 

Im Laufe der Zeit wurde der Sandtorhafen zu klein und der Containertransport trat in den Vordergrund, sodass der Hafen in den 1980er Jahren geschlossen und erst 2008 wieder als Traditionshafen eröffnet wurde. Zu besonderen Anlässen, wie z. B. dem Hamburger Hafengeburtstag, liegen hier bis zu 50 historische Schiffe.

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Morgens im City-Sporthafen
 

Der City-Sporthafen

 

Am Ende der HafenCity überquere ich die Brücke Richtung Baumwall. Unterhalb am Elbufer befindet sich der City-Sporthafen Hamburg, der 1992 als gemeinnütziger Hafen vom damaligen Bürgermeister Henning Voscherau eingeweiht wurde. Der City Sporthafen ist ein Gasthafen, in dem Motor- und Segelboote einen freien PLatz finden können. Das Bild fängt die ruhige Morgenstimmung bei Sonnenaufgang im Hafen ein.

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An der Überseebrücke - das Museumsschiff Cap San Diego im Hintergrund
 

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Die lichtdurchflutete Überseebrücke am Elb-Boulevard an den Landungsbrücken
 

Die Überseebrücke

 

Oberhalb des City-Sporthafens beginnt die Elbpromenade, die mich weiter Richtung Landungsbrücken führt.
Ich gehe zur linker Hand gelegenen Überseebrücke.

 

Diese bewegliche Stahlbogenkonstruktion wurde 1927 erbaut und war im Hamburger Hafen der Anleger für Fahrgastschiffe nach Übersee. Die überdachte Überseebrücke ist 119 m lang und gewährt mit ihren vielen Fenstern einen sensationellen Blick über die Landungsbrücken und den gesamten Hafen. Beim Betreten des lichtdurchfluteten Eingangs beeindruckt mich besonders die schöne Holzverkleidung von Seitenwänden und Boden.

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Die Museumsschiffe Cap San Diego und die Rickmer Rickmers an den Landungsbrücken
 

Die Museumsschiffe Cap San Diego und Rickmer Rickmers

 

Am Ponton der Überseebrücke ist der Dauerliegeplatz eines der schwimmenden Wahrzeichen Hamburgs, des Museumsschiffs Cap San Diego. Das Schiff wurde 1961 als Stückgutschiff gebaut und ist bis heute das größte betriebsfähige Museumsfrachtschiff der Welt. Mehrmals im Jahr verlässt die Cap San Diego den Hafen für Ausflugsfahrten.

 

Das Museumsschiff Cap San Diego kehrte im Frühjahr 2021 nach fast vier Wochen in einer Werft in Bremerhaven nach Hamburg an ihren Liegeplatz zurück - generalüberholt und mit erneuertem Schiffs-TÜV.

 

Nicht weit entfernt von der Cap San Diego liegt vor den Landungsbrücken ein weiteres Museumsschiff vor Anker - die Rickmer Rickmers.

 

Der 1896 erbaute Dreimaster mit dem wunderschönen rot-grünen Stahlrumpf verfügte in seiner Laufbahn über drei Antriebsarten: Segeln mit Windkraft sowie Motorbetrieb mit Dampfmaschinen oder Dieselkraftstoff. In seiner bewegten Geschichte war das Frachtschiff weltweit unterwegs und transportierte u. a. Reis, Bambus, Kohle sowie Salpeter und wurde sogar als Segelschulschiff benutzt. Es hatte während seiner Zeit als Frachtschiff mehrere verschiedene Namen, bevor es bei seiner Ankunft in Hamburg 1983 wieder seinen ursprünglichen Namen Rickmer Rickmers zurück bekam.

 

Die Rickmer Rickmers wurde in ein Museumsschiff mit einem Bordrestaurant und wechselnden Ausstellungen umgewandelt. Sie ist täglich für Besucher und Besichtigungen geöffnet.
 

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Museumsschiff Cap San Diego und der Hamburger Michel
 

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Das fahrtüchtige Museumsschiff Cap San Diego auf der Elbe im Hamburger Hafen
 

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Der Elbboulevard und das Museumsschiff Cap San Diego
 

Der neu gestaltete Elbboulevard

 

Der Elb-Boulevard mit Blick auf die Elbphilharmonie und den Hafen ist Teil des Bauprogramms zum Küstenhochwasserschutz in Norddeutschland. Nach 9-jähriger Bauzeit wurde 2019 der zwischen Baumwall und Landungsbrücken gelegene, 1,2 km lange und 8,90 m hohe Elb-Boulevard eröffnet. Er dient als Flutschutzanlage und schützt die Stadt Hamburg vor den tendenziell steigenden Sturmfluten.

 

Der Entwurf der Architektin Zaha Hadid realisiert eine in das Stadtbild integrierte Alternative zu herkömmlichen Hochwasserschutztoren. Besondere Gestaltungselemente sind die Treppenstufen, die den Hafen mit der Innenstadt verbinden und bei Sturmflut dem Wasser Raum zum Auslaufen geben können. Die Beleuchtungselemente an schräg stehenden Masten bieten nicht nur eine interessante Lichtgestaltung der Anlage, sondern stellen das optische Pendant zu den gegenüberliegenden Hafenkränen dar.
 

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Historische Hafenkräne im Hamburger Hafen

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Die Hadag Hafenfähre Linie 62 legt von den Landungsbrücken in Richtung Finkenwerder ab
 

Die Hafenfähren an den Landungsbrücken

 

An den Landungsbrücken legen die unterschiedlichen Linien der Hafenfähren an- und ab. Sie befördern pro Tag Tausende Menschen und bilden eine wichtige Verkehrsverbindung für Berufspendler von einer Elbseite zur anderen.

Für die Musicalbesucher des Stage-Theaters an der Elbe gibt es einen speziellen Fährshuttle-Service, der die Musical-Gäste übersetzt.

 

Die Hafenfähre Linie 62 auf dem Bild fährt über die Elbe nach Finkenwerder. Während der Fahrt kann man einen Blick auf die Containerterminals am Burchardkai werfen.

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Blick von der Aussichtsplattform Stintfang auf die St. Pauli-Landungsbrücken mit dem Pegelturm
 

Blick vom Stintfang auf die St. Pauli-Landungsbrücken

 

Mein Spaziergang führt mich zu einem meiner Lieblingsorte und Fotospots des Hamburger Hafens, der Aussichtsplattform Stintfang. Der Stintfang an der bekannten Hamburger Jugendherberge ist direkt oberhalb der U-Bahn-Haltestelle, am Ende der St. Pauli-Landungsbrücken.

 

Diese Anhöhe ist ein Rest der historischen Hamburger Wallanlagen und eröffnet einen fantastischen Panoramablick über das Hafengebiet.

 

Im Vordergrund meines Bildes sieht man den Pegelturm mit der Anzeige der aktuellen Gezeiten der Elbe, den Eingang des Alten Elbtunnels, dahinter das Hafenbecken und auf der gegenüberliegenden Elbseite die Schiffswerft Blohm+Voss in Hamburg-Steinwerder, am südlichen Ufer der Norderelbe.

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Der Alte Elbtunnel verbindet die St. Pauli-Landungsbrücken mit dem Hafengebiet Steinwerder

 

Alter Elbtunnel

 

Am Ende der St. Pauli-Landungsbrücken befindet sich der Eingang zum alten Elbtunnel. Dieser verbindet seit seiner Eröffnung 1911 auf einer Länge von 426 m unterirdisch den Stadtteil St. Pauli mit dem Hafengebiet der Elbinsel Steinwerder. Über eine steile Wendeltreppe oder mit dem Fahrstuhl gelangt man zum Eingang der beiden Tunnelröhren. Fußgänger und Radfahrer dürfen den Elbtunnel zur anderen Elbseite, der in einer Tiefe von bis zu 23 m unter der Elbe entlang führt, kostenfrei durchqueren. Für viele Mitarbeiter der Schiffswerft Blohm+Voss ist dies der tägliche schnelle Weg zur Arbeit.

 

Der alte Elbtunnel, bestehend aus Ost- und Weströhre, ist denkmalgeschützt und wird seit einigen Jahren aufwändig saniert - selbst die Fliesen und die Beleuchtung werden nach den historischen Vorbildern originalgetreu nachgebildet. Die Sanierung der Oströhre wurde 2019 fertig gestellt, die Weströhre ist weiterhin gesperrt.

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Das U-Boot 434 vor dem U-Bootmuseum im Hamburger Hafen
 

U-Bootmuseum Hamburg

 

In der Nähe des Fischmarkts liegt das ehemalige russische Unterseeboot U-434, ein weiteres Museumsboot des Hamburger Hafens. Das 90m lange und knapp 9m breite Unterseeboot kann bei einer Führung besichtigt werden. Die Führung vermittelt einen spannenden Einblick in die Technik und bietet Informationen zur U-Bootfahrt - so beträgt die Tauchtiefe dieses U-Boot-Typs bis zu 400m.

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Containerschiff in der Traditionswerft von Blohm + Voss
 

Die Traditionswerft Blohm + Voss

 

Die Ingenieure Herrmann Blohm und Ernst Voss lernen sich 1876 kennen. Schnell beschließen sie, ihr zum Schiffbau erworbenes Wissen gemeinsam zu nutzen und gründen 1877 in Hamburg die Traditionswerft Blohm + Voss. Sie investieren immense Summen in den Aufbau, die notwendigen Maschinen und Facharbeiter.

Die ersten sieben Jahre der Werft laufen sehr schleppend, da die Hamburger Reeder ihre Dampfschiffe weiterhin in England bauen lassen. In Eigeninitiative baut Blohm + Voss ein eisernes Segelschiff, das der Reeder Martin Amsinck 1880 übernimmt. Die Werft wird mit einem von Ernst Voss konstruierten Dock um die Reparatursparte erweitert. Als der Handel mit den Kolonien ansteigt und der Bau von Dampfschiffen beauftragt wird, füllen sich die Auftragsbücher.

 

Herrmann Blohm und Ernst Voss haben stets Mut bewiesen und waren offen für Innovationen. Das Unternehmen besitzt viele Patente, und war die erste Werft, die eine Schiffsverlängerung im Schwimmdock durchgeführt hat. Auch durch den Einstieg in den Exportschiffbau wird Blohm + Voss zum größten europäischen Schiffbau-Unternehmen.

 

Nach mehreren Besitzerwechseln in der Geschichte der Hamburger Traditionswerft wird Blohm + Voss 2016 an die Bremer Lürssen-Gruppe verkauft. Neben Schiffsreparaturen sowie dem Maschinen- und Anlagenbau führt die Schiffswerft den Bau von Mega-Jachten im Dock 11aus.
 

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Traditionswerft Blohm + Voss "Dock 11

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Die Traditionswerft Blohm + Voss erhält das größte überdachte Schwimmdock Europas
 

Das Schwimmdock 10 bei Blohm + Voss

 

In den nächsten beiden Jahren wird das Dock 10, das Schwimmdock der Traditionswerft Blohm + Voss, modernisiert. Rechts im Bild sieht man den Beginn der Gerüstbauarbeiten für die sogenannte "Einhausung", mit der das Schwimmdock eine spektakuläre und einmalige Membranüberdachung erhalten soll. Ab 2022 wird das fast 290 m lange Dock 10 mit einem Dach aus Folien und Stahlstützen nach einem Entwurf des Architekten Werner Sobek in neuem Glanz erstrahlen, sowohl optisch als auch funktional.

 

Durch den Schutz vor Wind und Wetter werden die Arbeiten im Dock erleichtert und Lärm nach außen gedämpft. Die Transparenz des neuen Daches erlaubt weiterhin den Blick auf die Arbeiten im Inneren. Bei Bedarf kann in der Konstruktion ein Sichtschutz wie ein Vorhang vorgezogen werden, um bei sensiblen Arbeiten, z. B. an Marineschiffen oder Milliardärsyachten, den Einblick zu verwehren. Mit diesem Umbau erhält Hamburg das längste überdachte Schwimmdock Europas und ein neues Hafenpanorama.

 

Aktuell wurde das komplette, mittlerweile fast ganz überdachte Schwimmdock 10 von Schleppern in eine Werft nach Berne in Norddeutschland geschleppt. Im Inneren des Schwimmdocks befand sich die vor einigen Jahren durch einen Brand zerstörte Megayacht eines Ölscheichs, die dort wieder aufgebaut werden soll. Das Schwimmdock 10 wird voraussichtlich erst 2022 wieder zu Blohm + Voss zurückkehren.

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Fischauktionshalle am Fähranleger Altona Fischmarkt
 

Die Fischauktionshalle in Hamburg-Altona

 

Am Fischmarkt steht die historische Fischauktionshalle, direkt am Fähranleger Altona Fischmarkt. Die um 1895/96 erbaute Fischauktionshalle in Hamburg-Altona ist ca. 1,5 Km vom Ende der Landungsbrücken entfernt und steht heute unter Denkmalschutz. Der Bau aus Stahlträgern und Ziegelsteinen diente zur Versteigerung und dem Handel des morgendlichen Fischfangs.

 

Heute ist die Fischauktionshalle ein beliebter Veranstaltungsort für Konzerte, Jazzfrühschoppen und Events. Im Sommer öffnet der angrenzende Fischmarkt sonntags von 5 Uhr bis 9.30 Uhr seine Stände, an denen man neben Fisch, Obst, Blumen und Gemüse ein buntes Allerlei an Waren von den Marktschreiern kaufen kann.

 

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Szene am Fähranleger Altona Fischmarkt mit der North Sea Giant im Dock 11

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Das Containerschiff Yang Ming bei der Einfahrt in den Köhlbrand zur Köhlbrandbrücke
 

Der Köhlbrand und die Köhlbrandbrücke

 

Auf diesem Bild ist ein Containerschiff auf dem Weg in den sogenannten Köhlbrand zu sehen. Der Turm an der Einfahrt links ist ein Radarturm mit Pegelanzeige, die den aktuellen Wasserstand im Köhlbrand für die Schifffahrt anzeigt. Im Hintergrund führt die Köhlbrandbrücke über diesen Teil der Süderelbe, als Verbindung zwischen der Autobahn A 7 und Wilhelmsburg.

 

Die imposante Brücken-Konstruktion aus Stahl- und Spannbeton ist mit 3618 m Länge die zweitlängste Straßenbrücke in Deutschland. Der mittlere Teil der Köhlbrandbrücke ist eine Schrägseilbrückenkonstruktion bestehend aus 88 Stahlseilen, die fächerförmig am Brückenkasten und an den Stahl-Pylonen befestigt sind. Bei mittlerem Hochwasser beträgt die Durchfahrtshöhe für die Schiffe ca. 51 m. Für die großen Containerschiffe sind die Faktoren wie Durchfahrtshöhe, Wasserstand, Schiffshöhe, Ladung und Tiefgang wichtige Größen für das Ein- und Auslaufen sowie das Löschen und Beladen.

 

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Der Köhlbrand und die Köhlbrandbrücke
 

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Hamburger Köhlbrand Panorama

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Das Bürogebäude Dockland im Nebel am Leitdamm
 

Bürogebäude Dockland

 

Das Dockland, ein weiterer Fotospot, ist ein preisgekröntes, 132 m langes, ca. 40 m hohes Bürogebäude am Eingang des Hamburger Hafens und wurde 2006 fertig gestellt. Dieses Gebäude in der Optik eines Schiffes aus Stahl und Glas hat eine öffentliche Aussichtsplattform, die man über eine 140 Stufen umfassende Treppe erreichen kann.

 

Das Gebäude ist bei Hamburger Freizeitsportlern, die die Stufen für ihr Training benutzen, genauso beliebt wie bei Touristen und Fotografen. Von der Plattform aus hat man einen spektakulären Blick über den Hafen und die Wasserstraßen zu den Verlade-Terminals. Hinter dem Dockland liegt das Gelände des Kreuzfahrtterminals Cruise Center Altona.

 

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Der Treppenaufgang zur Aussichtsplattform des Docklands
 

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Das Containerschiff Yang Ming auf dem Weg zum Burchardkai im Hamburger Hafen
 

Containerschiffe im Hamburger Hafen

 

Der Hamburger Hafen ist der größte Seehafen in Deutschland. Allein im Jahr 2020 betrug der Güterumschlag über 100 Millionen Tonnen. Alle Güter und Waren, die im Hamburger Hafen umgeschlagen werden, kommen in Containerboxen auf den großen Containerschiffen über die Weltmeere nach Hamburg und werden an den verschiedenen Containerterminals gelöscht.

 

Am gegenüberliegenden Elbufer, weiter flussabwärts, liegt die Einfahrt zum Containerterminal Burchardkai auf der ehemaligen Elbinsel Waltershof. Dort legen regelmäßig sehr große Containerschiffe - auch die Megamax-Containerschiffe mit Längen bis zu 400 m - mit ihrer Fracht aus aller Welt zum Be- und Entladen an. Vor der Einfahrt in den Burchardkai müssen die Schiffe von den Schleppern in Position gedreht und rückwärts zum Anlegen am Beladeterminal geschleppt werden.
 

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Das größte Containerschiff der Welt, die HMM Algeciras
 

Das weltgrößte Containerschiff - die HMM Algeciras

Auch das aktuell weltgrößte Containerschiff, die HMM Algeciras, fährt regelmäßig den Hamburger Hafen an. Die HMM Algeciras ist eines von 12 baugleichen Schiffen der südkoreanischen Reederei HMM, die zur sogenannten Megamax-Klasse zählen. Mit einer Kapazität von knapp 24.000 TEU (Twenty-Foot Equivalent Unit = die standartisierte Einheit für einen genormten 20-Fuß-Standardcontainer) liegt sie momentan an der Weltspitze.

 

Die neue Baureihe erfüllt zudem durch den Einsatz eines Hybrid-Scrubber-Systems die neueste internationale Umweltanforderung IMO 2020. Das Hybrid-Scrubber-System entfernt mit hochmoderner Technik u.a. umweltschädliche Schwefeloxide aus den Schiffsabgasen.

 

Das Bild oben zeigt die HMM Algeciras bei ihrem Zwischenstopp auf ihrer Jungfernfahrt im Hamburger Hafen, Juni 2020.

 

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Eines der weltgrößten Containerschiffe, die HMM OSLO
 

Das Containerschiff HMM OSLO

Die HMM OSLO gehört ebenfalls zu den größten Containerschiffen der Welt, ist 400 Meter lang und ist ein Gigant der Ozeane. Mit einer Beladungskapazität von über 23900 Container gehört es zu den Megamax-24-Containerschiffen bzw. zu den sogenanten Ultra Large Container Ship (ULCS) - deutsch: Ultragroßes Containerschiff.

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Das Frachtschiff Ocean Giant passiert den Anleger Altona-Fischmarkt
 

Das Stückgutschiff Ocean Giant

Die Ocean Giant passiert auf dem Bild am frühen Morgen den Anleger Altona-Fischmarkt im Hamburger Hafen. Dieses Stückgutschiff fährt unter US-amerikanischer Flagge und wurde 2012 gebaut. Auf seiner Route zwischen Europa und dem amerikanischen Kontinent überquert es regelmäßig den Atlantik.

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Das Containerschiff Thalassa Mana vor der Einfahrt in den Burchardkai
 

Das Containerschiff Thalassa Mana

Die Thalassa Mana wird vor der Einfahrt in den Burchardkai von Schleppern auf der Elbe gedreht.

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Das Containerschiff Ebba Maersk am Terminal Eurogate im Burchardkai.
 

Die Ebba Maersk

Das Containerschiff Ebba Maersk macht, unterstützt von Schleppern und Lotsen, am Terminal Eurogate im Burchardkai fest Die Ebba Maersk ist das fünfte Schiff der Maersk E-Klasse und lief im April 2007 vom Stapel .
Im März 2021 besteht die Flotte der Reederei Maersk aus insgesamt 714 Schiffen (301 eigene, 413 Charterschiffe).
 

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Containerschiff CMA CGM Jacques Saadé am Terminal in Waltershof.
 

Das Containerschiff CMA CGM Jacques Saadé

Das Containerschiff Jaques Saadé, hier nachts am Terminal Eurogate in Waltershof, ist das erste Flüssiggas-betriebene Megamax-Containerschiff der Welt. Mit einer Tankfüllung von 18.600 Kubikmetern des Flüssig-Gases im sicherheitsisoloierten Tank, kann die Jaques Saadé bis zu zwei Monaten lang unterwegs sein.

 

Sie ist das Erste aus einer Serie von insgesamt 9 Schiffen, die alle über modernste Technik verfügen. Zudem wurden der Bug, das Ruder und die Propeller neu konzipiert, sodass durch die stark verbesserte Hydrodynamik der Energieverbrauch und der CO2-Ausstoß erheblich verbessert wurden.

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Lotsenboot Pilot am Containerschiff Ebba Maersk

 

Lotsenboot Pilot

 

Neben den Schleppern sind die Lotsenboote ein wichtiger Bestandteil für die Sicherheit im Hamburger Hafen. Die Lotsen sind erfahrene Nautiker und Kapitäne, die das Hafengebiet und seine Besonderheiten in- und auswändig kennen.

 

Sie beraten die Führer der Containerschiffe und geleiten sie sicher durch den Schiffsverkehr an ihren Liegeplatz oder auf ihren Kurs. Dies geschieht zum Teil per Funk, aber auch direkt als Begleitung auf der Brücke an Bord. Hierzu fahren die Lotsen längsseits an das Containerschiff und steigen während der Fahrt über eine Leiter an Bord.

 

Im Bild oben sieht man Lotsen, die nach dem Festmachen im Burchardkai ein großes Maersk-Containerschiff wieder verlassen.

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Hafenschlepper im Hochnebel

 

Die Hafenschlepper

 

Die Hafenschlepper sind ein unersetzlicher Teil der Hafenarbeit und sind aus dem Hafenbild nicht wegzudenken. Man findet sie im Hafen an mehreren Liegeplätze, u.a. auch an einem Schwimmsteg am Elbufer Neumühlen.

 

Hier warten sie auf ihre Einsätze und fahren den Containerschiffen auf der Elbe entgegen, um sie querab auf Höhe der Flugzeugwerft Finkenwerder anzunehmen. Mit Schlepptrossen werden die schweren Pötte von den kleinen PS-starken Kraftpaketen gezogen und in Position gedreht. Zum Anlegen drücken die Schlepper ihren Bug direkt auf die Außenwand des Containerschiffes und schieben es an den Kai bis es sicher festgemacht ist.

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Containerschiff am Elbstrand Neumühlen
 

Ich gehe weiter am Wasser entlang, vorbei am Museumshafen Oevelgönne und beende meinen Fotospaziergang am Hamburger Elbstrand Neumühlen.

 

Vielen Dank für Ihre Begleitung bei meinem Spaziergang,

Ihr Uwe Fesel

 

P.S.: Alle Fotografien dieser Webseite und dieses Fotospaziergangs können Sie als Wandbild bestellen und kaufen. Die Motive sind bis zu einer Größe von 250 cm Breite reproduzierbar. Suchen Sie Ihr bevorzugtes Material aus. Die Bilder werden entsprechend Größe und Material für den Druck professionell bearbeitet. Sie erhalten ein optimales, hochaufgelöstes Wandbild.

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