Kunstgalerie & Colourparts Techniken

Analoges Handwerk trifft auf Digitalisierungs-Techniken

Monday Art

Ich denke, also bin ich

Meine Online Galerie zu den verschiedensten Kunstrichtungen, in eigener Kunst Interpretationen, zu
einem Colourpart Stile gefertigt. Eine Kombination aus Fotografie mit Strukturfarben und Farbflächen.
Mit Ölmalerei auf Leinwand, die im Finishing über die Kunstarbeit transparent gelegt wird. Im Ergebnis enstehen so Kunstbilder in Composing-Art. Welche im Posterformat, auf Leinwand oder unter edlem Plexiglas als einmaliges Interior, im Stile meiner handwerklichen Foto Kunst, zu kaufen ist.

UWE FESEL setzt dies in seinen Werken auf außergewöhnliche, innovative Weise um. Durch Eigenbelichtung, Überlagerung und Farbverfremdung schafft der Künstler eine strukturierte Unruhe; ein komponierter Moment, der auch durch die Wahl des bedruckten Mediums und seiner strukturellen Beschaffenheit, den Betrachter in eine Art dreidimensionalen Traum versetzt.

Auch die Verbindung alter Maltechniken, die optischen Ansätze bekannter Popart Künstler und seine Erfahrungen als Fotograf und Lithograf wirken belebend und richtungsweisend auf seine Kunst ein.

Die unterschiedlichsten Motive mit verschiedenen Perspektiven werden kombiniert, verfremdet und ursprünglich nicht zusammengehörige Details in einem gesamten Kunstwerk vereint.

Kunstbilder von Uwe Fesel

Es ist die direkte Umsetzung des gefühlten und erlebten Augenblicks des Künstlers. Bei oberflächlicher Betrachtung der Momentaufnahmen bleiben dem Beobachter anfangs die kleinen Details im Gesamtbild
noch verborgen. Durch die Entdeckung neuer Elemente erscheint das Werk immer wieder anders und aufregend.

Die Interpretation jedes Werkes bleibt dem Betrachter überlassen. Dieser soll im Bild verweilen dürfen, anfangen zu träumen und dabei Neues entdecken. Lediglich der Blick wird durch die einheitliche Perspektiv-Komposition gelenkt.

Die Inszenierung der Darstellung hinsichtlich ihrer Kraft, Energie oder Emotion basiert auf einer klaren durchdachten Struktur. Anfang der 1980er Jahre absolviert Uwe Fesel, Jahrgang 1964, seine Ausbildung
zum Lithografen und erlernt das Handwerk von der Pike auf.

Neben seiner beruflichen Entwicklung machte er sich parallel mit der Reprofotografie zur Reproduktion
von Gemälden und Skulpturen vertraut. In dieser Zeit beginnt auch seine Malerei mit experimentellen Mischtechniken, die er gekonnt als Stilmittel in seine Werke integriert. Mit Fortschreiten der Computer-Technologie entwickelt sich sein künstlerisches Interesse immer mehr in Richtung der digitalen Fotografie.

Mit Analysen von Kamerasystemen und Software-Programmen vervollständigt er sein Know-how mit
eigens entwickelten Techniken, die er für die Modefotografie, in seiner Fotografie und in seine Kompositionen einsetzt. Aktuell lebt und arbeitet Uwe Fesel in Hamburg, Deutschland.

Arbeitsstation Kunstschmiede

Technik zur Kunst-Gestalltung

Schon während der Fotografie wird die Horizontlinie, bei allen Motiven, für das spätere Bildformat (Querformat) mit berücksichtigt. Diese befindet sich, mit Blick auf den goldenen Schnitt, meist im unteren Drittel.


Der Fluchtpunkt liegt dabei variabel auf der Horizontlinie und nicht außerhalb des Werkes. Die ent-stehenden stürzenden Linien, aus weiteren verwendeten Bild-Motiven (z.B einen Schlepper unterhalb der führenden Horizontlinie), werden damit zu Fluchtlinien.

Diese verhalten sich variabel zu anderen Fluchtpunkten auf der Horizontlinie. Somit erscheinen die Kom-positionen „Foto- perspektivisch im geistigen Auge“. schon bei der Wahl des Standorts bei der Bildauf-nahme zur gedrittelten Horizontalen, wie auch zu den gedrittelten harten Motiv-Fluchtpunkten, die damit
im Vordergrund wie auch im Hintergrund als ein selbständiges Kompositions-Bild platziert werden. Für die durchdachte Verschmelzung aller Hart-Motive zu einem Hauptmotiv unter Berücksichtigung für eine Verbindung der harten Motiv-Fotografie und der weichen Motiv-Fotografie.

Weiche Motiv Fotografie:

Vorbereitung zur Bildentwicklung und Ausgabe meiner Fotos:

Die Entwicklung der Fotos, also der digital festgehaltenen Bildinformationen, überlasse ich nicht der auf
der Kamera implementierten Software sondern bearbeite jedes Bild separat per Hand.

Alle Fotos werden als „digitales Negativ“ (Raw-Datei) aufgenommen um dann in mehreren Stufen manuell zu positiven Fotos entwickelt zu werden. Hierbei verwende ich eigens entwickelte Filter in Bezug auf Farbtemperatur, Belichtung, Helligkeit, Kontrast, Farbton, Sättigung und die Luminanz.

Nicht also nur die Wahl des Motivs sondern auch die Steuerung der digitalen Ausdrucksmöglichkeiten ist
Teil der künstlerischen Aussage. Eine aufwendige Pfaderstellung und Maskenerzeugung ist dabei Pflicht.

Mit Liebe zum Detail, zeitintensiv umgesetzt. Erst dadurch ist es möglich die Vielzahl von Fotos als Eigenbelichtungen übereinander bzw. lasierend ineinander zu einer Komposition verschmelzen zu lassen.

Diese Vorbereitung ermöglicht ein Ergebnis ohne, dass das Motiv durch die Überlagerungen in den Tiefen
zu dunkel wird oder die Spitzen sich in den hellen Bild-Bereichen verlieren würden. Bei den harten Motiven kann das schon mal ein bis zwei Arbeitstage pro Fotografie in Anspruch nehmen. Die Weichen Motive sind
im Vergleich weniger zeitintensiv.

Die Verschmelzung der Eigenbelichtungen zur Komposition:


 

Während diesen langwierigen Vorbereitungen sind meine vorerst ausgesuchten Grund-Motive bereits gedanklich weitgehend im Gedanken mit entwickelt. Denn bereits durch die Sichtung als Vorarbeit weiß
ich in etwa welche Informationsfotos für eine spätere Komposition zusammen geführt werden.

Je nach der, von der Komposition ausgehend, ist es zuweilen durchaus erforderlich, unter erneuter Berück-sichtigung der Tageszeit, das Licht, oder die Wetterlage erneut mit der Kamera auf Fototor zu gehen.

Die Zusammenführung beinhaltet vorerst einmal fünf Motive. Testweise durchlaufen diese eine automa-tisierte Grund Zusammenführung.

Anhand einer selbst entwickelten, „lebenden“ Befehlskette welche ich über Jahre strukturiert habe und
stets weiter entwickle. Dies unterstützt meinen künstlerischen Duktus und gewährleistet eine Bildsprache die so ihren Wiedererkennungswert erhält. Und somit weitgehend als mein „Pinselstrich“ bezeichnet
werden kann.

Innerhalb dieses Ablaufs (Handwerkskette) sind automatisierte Bearbeitungs-Stops eingebaut. Dies ermöglicht mir weiterhin freie Entscheidung zu treffen. Darüber welche Bildbereiche führend sein werden, bzw. die Transparenz des Hintergrund-Bildes führend mit bestimmen werden.

Zudem ist es mir dadurch Möglich weitere Motive in die Komposition neu mit einzufügen. Der technische Ablauf dabei ist sehr komplex und kompliziert. Diese erneuten Sortierungen lassen mich als Künstler stets darüber entscheiden was ich tatsächlich ausdrücken möchte.

Wohin mich meine Gedanken tragen um mit dem digitalen Duktus zu meiner kreativen Aussage zu gelangen. Dem so bisher entstandenen Kunstwerk.

Nach etwa fünf Tagen werden diese Ergebnisse für die Haupt-Komposition neu sondiert und abermals beurteilt. Schließlich geht endlich in die finale Bearbeitung der Fotografien. Derer unterschiedlichen Helligkeiten anzugleichen (Farbtöne) um dann erst die führenden Bild-Kontraste anzuheben.

 

 


Die Symbiose der Fotografien mit handwerklich erstellten Bildstrukturen:

Eine Stahlplatte wird mit Salz und Wasser im Ofen zum rosten gebracht. Mit Gips, Salz, Sand und Farbpigmenten, in Abhängigkeit meiner Motivgestalltung, werden Farbstrukturen handwerklich gefertigt.

Kunst auf edlem Alu-Dibond Butlerfinish®

Im eleganten Butlerfinish® Look. Ist meist eine 6 mm starke Aluminiumverbundplatte die gebürstete
ist (Struktur). Die Aluminiumoberfläche schimmert bei den hellen Bildelementen hindurch. Ein außer gewöhnlicher und moderer Effekt-Look. Die gebürstete Aluminiumoberfläche sticht vor allem bei hellen Bildanteilen besonders hervor und hinterlässt einen fantastischen transparenten schimmerden Eindruck
im Erscheinungsbild.

Der Hamburger Michel im Spiegelbild

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© Uwe Fesel Colourpart Hamburg

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